Die Methode „Aufstellung“

Die sogenannte „Aufstellungsarbeit“ ist eine Therapieform aus dem systemischen Ansatz, mit welcher Sie die Möglichkeit haben sowohl unverarbeitete und (tiefe) Verletzungen aufzulösen, als auch (unbewusste) Verhaltensweisen und Muster aufzudecken und zu verändern. Durch die Integration von fehlenden „Anteilen“, Heilung verletzter Gefühle und traumatischen Ereignissen, lassen sich durch (Familien) – Aufstellungen in der Einzelarbeit oder in Gruppenseminaren Klarheit, Lösungen und Entspanntheit für Problem – Situationen erkennen. Hierbei steht meist Ihre eigene Kindheit mit den dazugehörigen „inneren Kind- Anteilen“ und den jeweils erlernten Verhaltensmustern im Fokus, die Ihnen auf mancher Ebene im Wege stehen können um ein glückliches und erfülltes Leben zu führen. Ihre dazugehörige Familien- und Ahnengeschichte wird stets behutsam betrachtet. Oftmals ist es nicht nötig bestimmte „Familienkisten“ zu öffnen. Vielmehr stehen Sie mit Ihren Gefühlen und Wünschen im Fokus einer Aufstellung, die auf vielerlei Ebenen eingesetzt werden können, ob im privaten, oder beruflichen Bereich.

Denn: Eine Aufstellung zeigt uns tiefere Einsichten in Zusammenhängen von Schwierigkeiten innerhalb der Familie, Partnerschaft, oder dem Schul- und Berufsleben. Strukturen und Muster, die innerhalb der Familie und anderen Systemen (Beziehungsgeflechten) verankert sind, werden durch eine Aufstellung sichtbar gemacht. Um diese Sichtbarkeit zu erreichen, werden zu Ihrem gewählten Anliegen Ihre sogenannten „inneren Bilder“ zu der jeweiligen Situation „nach Außen gestellt“. Das gelingt dadurch, dass Sie in einer Aufstellung (in einem Gruppenseminar mit TeilnehmerInnen, oder in der Einzelsitzung mit Figuren und „Bodenankern“) z.B. bestimmte Gefühle, Personen, Ereignisse, oder Wünsche in Beziehung zueinander stellen. Durch die Betrachtung Ihrer inneren Bilder können beispielsweise seelische Verletzungen, nicht verarbeitete Traumata, Verluste, und übernommene Gedanken und Gefühle anderer Personen aus Ihrem System erkennbar gemacht werden. Mit diesen Bildern und einer entsprechenden Dynamik, die sich während einer Aufstellung entwickelt, ergibt sich ein Lösungsbild für Sie, das Ihnen erleichternde Lebensumstände bietet. Der neue Blick „von Außen“ auf das eigene System gilt als erfrischender Impulsgeber für neue Anreize, Veränderungen und Heilung.

Auch wenn Sie „nur“ als TeilnehmerIn in eine meiner Gruppen kommen möchten ohne eigenen Aufstellung, werden Sie von tiefen und bewegenden Bildern berührt, die oft als Geschenk für das eigene Familiensystem wahrgenommen werden.

Ich gehöre nach §203 StGB dem Personenkreis an, welcher der Schweigepflicht unterliegt, so dass Ihre Themen stets diskret behandelt werden. Zudem gilt die Schweigepflicht für alle TeilnehmerInnen der Gruppenseminare.

Wichtiger Hinweis: Aufstellungen ersetzen nicht den Gang zu einem Arzt oder Psychotherapeuten. Ein Heilversprechen wird durch die Aufstellungsarbeit nicht gegeben. Sie dient der Selbsterfahrung. Bei weiteren Fragen, sprechen Sie mich gern an.